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Tania Ost
Architektur, Design, Fotografie, Texte
Kommunikation & Transformation

Zeiten, Räume, Bilder, Zeilen, Punkte, Seiten

Tania Ost studierte Architektur an der Technischen Universität Darmstadt und Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und promovierte über Langzeitprojekte in der Porträtfotografie, ebenfalls in Offenbach am Main. Dabei gilt ihr Interesse immer dem Erzählen. Ästhetik, Klarheit und Verantwortung sind ihr ein Leitmotiv.

Stationen bei Lederer Ragnarsdóttir Oei und Integral Ruedi Baur prägten ihre Haltung weiter. Seit ihrer Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin wirkt die Gestalterin im Feld der Architekturkommunikation und Fotografie, als Netzwerkerin und Vermittlerin. Zuletzt verantwortete sie mitunter das Magazin &MICA für das gleichnamige Architekturbüro.

Im Feld der Architekturkommunikation arbeitet sie heute für heinlewischer. Außerdem ist sie im Netzwerk Architekturkommunikation e. V. und im Vorstand für den wir sind dran : verband für Nachhaltigkeitsmanagement im Bauwesen ehrenamtlich aktiv. 2021 gründete sie die Initiativen architecture/r/evolution und who made my space?




Architekturkommunikation


Interview in der Bauwelt 12.2025
3. Juni 2025

Architekturkommunikation
»Kommunikation ist immer ein Ausschnitt. Sei es in der Fotografie oder der Textzeile. Wir können nur auf die positiven Dinge aufmerksam machen. Warum auch nicht? Verschleiern wir damit bewusst Fehler? Fair wäre, alles offenzulegen, viele Stimmen zuzulassen.«


Interview auf competitionline
15. Mai 2025

Nachhaltigkeitsmanagement
»Der Schlüssel liegt darin, in diesem Übergangsprozess andere Perspektiven als Bereicherung annehmen zu können – also nicht gleich mit einer Lösung aufeinander zuzugehen, sondern mit der Idee, gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten.«


Interview für 38% Städte neu denken
11. April 2024

Brauchen wir mehr Wissen?
»Mit vielen Expert:innen und im Austausch können wir sicher vieles differenzierter betrachten, jenseits von Pauschallösungen, wie sie uns teilweise immer wieder begegnen. Nämlich angepasst oder flexibel anpassbar an unterschiedliche Bedürfnisse.«


Interview in den Heinze Bauwende News
13. April 2023

Sprache prägt Raum.
»Es geht um Sprache und Raum. Welche Sprache nutzen wir? Welcher bedienen wir uns und welche dient uns? Wir besitzen den Raum nicht, wir besetzen ihn (mit Zeichen), und damit stehen wir in der Verantwortung.«





Über Langzeitprojekte in der Porträtfotografie


»Langzeitprojekte in der Porträtfotografie entstehen langsam,
aber sie zeigen, wie schnell die Zeit vergeht.«

»Der Band, der ein Leben im Zeitraffer zeigt, avanciert vom Mittel oder bloßen Träger des Werkes zu diesem selbst. Das Blättern dauert, gemessen an der Zeit, die das Sammeln beansprucht hatte, zwar nur einen Augenblick, es bietet dem Sujet jedoch die gebührende Intimität, zumal die Bilderfolge meist mit der chronologischen Entwicklung des Sujets – dem Altern der Porträtierten – korrespondiert. Damit erfährt das Album und Fotobuch gerade in einer Zeit, in der private Familienalben digitalen Substituten weichen, eine Aufwertung. Zu den Merkwürdigkeiten gehört es bisweilen, dass die Auflage bereits vergriffen, das noch erhaschte Exemplar folglich Rarität ist, und sich mithin dann doch so etwas wie eine private Aneignung in den Vordergrund schiebt.«


1 / Das Langzeitprojekt als strenges Vorhaben

»Das Langzeitprojekt als strenges Vorhaben drückt ein Misstrauen gegenüber dem Einzelbild selbst aus, gerade weil es aus einer starren Abfolge von Einzelbildern besteht.«


Friedl Kubelka, Portrait Louise Anna Kubelka
Abbildung Christian Pankratz


2 / Vorher, Nachher – Porträts im Zeichen der Wiederholung

»Porträts im Zeichen der Wiederholung zeugen von einem großen Vertrauen in die Stichproben, wobei Vorher und Nachher ein Vakuum bilden und auch ein Dazwischen voraussetzen, das außerhalb der Einzelbilder zu suchen ist.«


Barbara Davatz, As Time Goes By
Abbildung Christian Pankratz


3 / Vorher, Nachher – Familienporträts im Wandel

»Die Vorher-Nachher-Projekte, die Familienporträts im Wandel zeigen, geben im Sinne der qualitativen Sozialforschung Auskunft über die Gesellschaft – zunächst mit einem Querschnitt, und in der Folge mit einem Längsschnitt über die Zeit.«


Christian Borchert, Die Familienporträts
Abbildung Christian Pankratz


4 / Das Langzeitprojekt als lose ergebnisoffene Sammlung

»Das Langzeitprojekt als lose ergebnisoffene Sammlung kommt in den Aufnahmen dem Familienalbum am nächsten.Die Erzählung beginnt im Einzelbild und findet zwischen den Bildern ihre Fortsetzung.«


Seiichi Furuya, Mémoires
Abbildung Christian Pankratz


5 / Vorlaufen zum Tod – Das dichte Kurzzeitprojekt

»Fotografieren ist immer Ausdruck eines Machtgefälles – und das wird am Beispiel dieser dichten Kurzzeitprojekte besonders offensichtlich.«


Walter Schels, Noch mal Leben vor dem Tod
Abbildung Christian Pankratz


6 / Found Footage Fotografie – Das angeeignete Langzeitprojekt

»Wenn Künstler:innen und Kurator:innen sich einer abgeschlossenen privaten Sammlung widmen, haben sie den nötigen Abstand, um die ›richtigen‹ Bilder auszuwählen und diese einzuordnen, für ein angeeignetes Langzeitprojekt.«


Andrea Stultiens, Komm, mein Mädchen, in die Berge
Abbildung Christian Pankratz


7 / Remake, Fake – Das zweite Porträt als Kopie

»Mit dem Remake als Vorhaben stellt sich im Nachhinein ein erstes Bild als das Original heraus: Das gesamte Konzept und Projekt entsteht aber erst mit dem zweiten Porträt als Kopie.«


Orly Zailer, The Time Elapsed Between Two Frames
Abbildung Christian Pankratz




Porträtfotografie


»Memory (7 Paare)«
Fotografie, Regie, Schnitt, Videoinstallation


Ehepaar


Freunde


Brüder


Ehepaar


»Chiffre«
Fotografie, Texte


Martin


Peter


Julian


Peter




Stationen


2003 –
Architektur, Design, Fotografie, Texte
Kommunikation & Transformation

2024 –
Ehrenamt / Vorständin
wir sind dran : verband

2023 –
Architekturkommunikation
heinlewischer Berlin

2021 –
Ehrenamt / Aufbau der Initiative für faire Architektur–/-Kommunikation
who made my space? Berlin, München, Paris mit der architecture/r/evolution

2018 –
Ehrenamt / Ansprechpartnerin Netzwerktreffen Berlin
Netzwerk Architekturkommunikation e. V.

2025 – 2026
Ehrenamt / Mentorin
planM

2021 – 2023
Kommunikation
&MICA Berlin

2021
Akquise
osd – office for structural design Frankfurt am Main

2019 – 2020
Öffentlichkeitsarbeit
planen–bauen 4.0 Berlin
Mittelstand 4.0–Kompetenzzentrum Planen und Bauen

2014 – 2018
Öffentlichkeitsarbeit & Akquise
osd – office for structural design Frankfurt am Main

2011 – 2014
Wissenschaftliche Mitarbeit
Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

2009 – 2010
Ausstellungskonzept / Parlamentarium, Brüssel
Integral Ruedi Baur Berlin

2008 – 2009
Kommunikationsdesign / Heinrich Hoffmann Sommer
Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main für das Kulturamt Frankfurt am Main

2007
Konzept, Szenenbild / »Schweigen ist Gold«
Regie Julian Köberer

2007
Reportage / 175 Jahre Hochschule für Gestaltung
Magazine Journal Frankfurt

2007
Konzept, Szenenbild / »Marie Sophie«
Regie Ariane Mayer

2001 – 2005
Bauleitung / Staatstheater, Darmstadt
Architekturbüro Lederer Ragnarsdòttir Oei Stuttgart

2000 – 2001
Planung / Gustav-von-Schmoller Schule, Heilbronn
Architekturbüro Lederer Ragnarsdòttir Oei Stuttgart



2023 – 2024
Nachhaltigkeitsmanagement im Bauwesen / IHK Zertifikat
wir sind dran : akademie Hannover

2011 – 2021
Promotion Kunst– und Medienwissenschaft / Doktor der Philosophie
Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

2004 – 2010
Studium Visuelle Kommunikation / Diplom Designerin
Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

1997 – 2003
Studium Architektur / Diplom Ingenieurin
Technische Universität Darmstadt

1997
Europäisches Abitur
Europäische Schule Karlsruhe




Kontakt




Dr. Tania Ost
Architektur, Design, Fotografie, Texte
Kommunikation & Transformation

Gutzkowstraße 9
10827 Berlin

+49 176 24 19 09 27

mail [at] taniaost.com

Dr. Tania Ost auf speakerinnen.org

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